The Suicide Squad

The Suicide Squad

The Suicide Squad – Surprise, surprise!

Eine kleine Zeitreise ins Jahr 2016. Es war das ja in dem ein Film kommen sollte, der das DC-Universe für immer verändern sollte. Ein Team aus Superschurken steht im Zentrum eines Films? Hört sich cool an. Gespickt mit Stars wie Margot Robbie oder Will Smith war der Hype große. Doch dann kam die große Enttäuschung. Der Film wurde von den Kritikern verrissen und floppte. Als dann die News kam, dass James Gunn einen Nachfolger auf die Beine stellen wollte zweifelten viele am Erfolg des Films.

Der Nachfolger von “Suicide Squad” hat sehr wenig mit dem ersten zu tun. Ein paar Rollen wie Harley Quinn (Margot Robbie) oder Rick Flag (Joel Kinnaman) kehren zurück, doch ansonsten hat der Film stiltechnisch und von der Story her wenig bis gar nichts mit dem ersten zu tun. Der “Suicide Squad” muss in diesem Film eine Insel vor der Diktatur retten entdeckt auf eben dieser aber ein dunkles Geheimnis.

Schaut diesen Film, egal wie viel ihr über das DC-Universe wisst. So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr. Besonders der Wechsel zwischen Humor, Brutalität und Drama hat mich regelrecht vom Hocker gehauen. Man weiß zu keiner Zeit des Films, was als nächstes passiert. Das sieht man vor allem im Blockbuster-Segment recht selten.

Nahezu alle Charaktere sind interessant gestaltet und bekommen eine kleine Backstory, die kreativ in den Film eingebunden wird. Zu keiner Zeit fand ich den Film wirklich langweilig oder langatmig, obwohl er über 2 Stunden Spielzeit hat.

Einige Male schießt der Film vielleicht über das Ziel hinaus (FSK16 ist sehr freundlich), einige Gags laufen ins Leere und vielleicht ergibt nicht alles so viel Sinn, doch der Film zeigt, wie Superhelden-Filme in Zukunft aussehen können. Aber wer hat was anderes erwartet, James Gunn ist ein Genie!

“The Suicide Squad” könnt ihr zurzeit im Kino sehen.

„The Suicide Squad“ ist der ultimative WTF-Film und ein riesiger abgefuckter Anti-Helden-Spaß! Natürlich ist der finale Gegner da ein Alien-Seestern von der Größe Godzillas, alles andere hätte auch wirklich überhaupt keinen Sinn gemacht.” 

Filmstarts
Wir sind hier

Wir sind hier

Wir sind hier – Wenn Freunde großes leisten

Wenn jemand meine Freunde fragen würde, wie ich zu Filmen stehe, würden viele sagen, dass ich sehr kritisch sein kann. Viele Filme nerven mich und in einigen Filmen schaue ich vielleicht zu sehr auf Details. Deshalb hatte ich schon ein bisschen Angst davor, das Projekt meiner Freunde “Wir sind hier” zu schauen, denn mit Freunden will man ja eigentlich etwas anders umgehen als mit Til Schweiger.

In “Wir sind hier” geht es grob gesagt um eine Gruppe von Freunden, die einen Trip in die Natur wagt. Schnell wird jedoch klar, dass es einige Spannungen und besondere Beziehungen innerhalb der Gruppe gibt. Schnell wird aus dem eigentlich lockeren Trip eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten, denn stellt euch schonmal auf ein paar schöne Twists ein.

Ich muss auch aus Kritiker-Perspektive sagen, dass ich diesen Film großartig fand. Mir hat vor allem die Stimmung gefallen. Man spürt eine herrlich unangenehme Anspannung während des ganzen Films und ich persönlich liebe es, wenn Filme so etwas in mir auslösen.

Die vier Hauptdarsteller liefern alle ab. Egal ob Anna Lucia Gustmann, Charline Victoria Kindervater, Don Duncan Adams oder Peter N. Ewert, alle zeigen ihr großes Talent und füllen ihre Rollen mit Leben. Stark finde ich insbesondere, wie schnell und gut die Rollen und die verschiedenen Beziehungen zueinander etabliert werden.

Auch optisch hat mich der Film angesprochen. Der One-Shot-Stil verstärkt meiner Meinung nach sogar die emotionalen Aspekte, weil man selbst das Gefühl hat, man ist die ganze Zeit dabei und hat selbst keine Pause, weil es Schlag auf Schlag geht. Und obwohl wir einige Ortswechsel sehen, wirkt am Ende alles wie ein riesengroßes Kammerspiel. Sensationell.

Das einzige, was ich kritisieren könnte, ist eine Situation ganz am Anfang, in der plötzlich zwei andere Personen auftauchen, die danach nicht mehr aufgegriffen wird. Und mein Gott, wer besorgt kein Tonic Water, wenn man Gin dabei hat ?! Schlimmer Fehler.

Alles in allem ist “Wir sind hier” ein Film, der mir unglaublich gut gefallen hat. Für viele war es das erste richtig große Projekt und ich muss sagen, dass ich stolz auf das bin, was die Mädels und Jungs da auf die Beine gestellt haben. Diese Menschen werden ihren Weg gehen, da bin ich mir sicher.

“Wir sind hier” könnt ihr diese Woche noch auf Youtube sehen.

Trotz vieler Einschränkungen konnte der sechstägige Dreh im Herbst 2020 unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzeptes im Kreis Siegen Wittgenstein und der Stadt Haiger durchgeführt werden. Seitdem befindet sich der Film in der Postproduktion. Dazu gehören neben dem Schnitt und der Farbkorrektur unter anderem auch die Komposition eines eigenen Soundtracks und die Produktion zweier eigens für den Film geschriebener Lieder. Nach 1,5 Jahren Produktionszeit kann der Film nun endlich vor Publikum gezeigt werden. Bei dem Film handelt es sich um ein No-Budget-Produktion. Sämtliche an der Produktion beteiligten Personen wirken ehrenamtlich mit. Teile der entstandenen Kosten konnten durch die Unterstützung der Verfassten Studierendenschaft der Universität Siegen und der studentischen Initiative Filmwerkstatt Uni Siegen gedeckt werden.

Regie: Valentin Rocke

Kamera: Roman Knerr

Drehbuch: Roman Knerr, Valentin Rocke

Idee & Konzept: Roman Knerr, Valentin Rocke, Charlin Lüttger

Emilia: Anna Lucia Gustmann

Gideon: Don Duncan Adams

Nora: Charline Victoria Kindervater

Olli: Peter N. Ewert

mit Ajas Isajev, Andrés Garcia Diaz, Eva Knerr-Vetter & Klaus Vetter

Produktionsdesign: Charlin Lüttger

Produktionsleitung: Joanna Rinne

Aufnahmeleitung: Mathis Mohr

Regieassistenz: Joanna Rinne

Produktion: Roman Knerr, Charlin Lüttger, Mathis Mohr, Joanna Rinne, Valentin Rocke

Ton: Gerrit Fröhlich, Clemens Gburek, Bob Tipping

Musik: Julian Puchelt

ADR: Valentin Rocke

Foley: Paulina Müllers, Felix Nocera

Schnitt: Roman Knerr

Kostüm: Charlin Lüttger

Maske & Continuity: Charlin Lüttger, Jonna Sperlich, Clara Wolferseder

Technische Ausstattung: Michael Zimmermann

Grafik Design: Daniel Schwenk

Catering: Karolin Guhlke

Original Songs: „Ground“ von stud.mp3 & Julian Puchelt und „We were here“ von Jonna Sperlich & Kevin Rudek

Besonderer Dank an: Pierre Stoltenfeldt, Klaus Vetter, Alina Schäfer, Thomas Klenk, Nathalie Rocke, Stadt Haiger, Oliver Thielmann, Nadja Jost, Jan-Henrik Betz, Michael Zimmermann, Clara Thelen, ZIMT Uni Siegen, André Silz, FreiRaum Siegen, Café Planlos, David Penndorf, Bruchwerk Theater Siegen

Finanziert durch Mittel der Vereinigten Studierendenschaft der Universität Siegen. Gedreht in Haiger, Burbach & Kreuztal

Ein Film von Roman Knerr, Charlin Lüttger, Valentin Rocke

© 2021 Alle Rechte vorbehalten.

Nobody

Nobody

Nobody – Endlich wieder im Kino

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Nach spannenden und ereignisreichen Arbeitstagen im Kino durfte ich endlich wieder einen Film genießen. Mein erster Film war “Der Spion” mit Benedict Cumberbatch. Da mich dieser Film aber nicht total vom Hocker gehauen hat, habe ich mich dafür entschieden nur “Nobody” zu reviewen. Und so viel kann ich schonmal verraten, der Film macht unheimlich Spaß!

“Nobody” erzählt die Geschichte von Hutch (Bob Odenkirk), einem Familienvater mit einem langweiligen und eintönigen Leben. Eines Tages wird in das Haus seiner Familie eingebrochen, doch Hutch schafft es nicht, die Einbrecher auszuschalten. Plötzlich sinnt er nach Rache und er ist nicht der, für den man ihn hält.

Ein Film über die Rache eines Familienvaters von den “John Wick”-Produzenten. Eigentlich kann man sich vorstellen, was auf einen zukommt. Dieser Film ist ein kurzweiliges, verrücktes Action-Spektakel, bei dem man in jeder Minute Spaß hat. Man muss sich halt auf so etwas einlassen können. Da ich auch alle “John Wick”-Teile mag war das für mich überhaupt kein Problem.

Gut choreografierte Action, geile Musik und ein erfrischender Humor sorgen für ca. 90 Minuten durchgängigen Spaß. Das war es dann aber auch. Die Story ist jetzt nicht der Reißer, zwischendurch verliert der Film etwas an Linie und hier wird nicht auch nur im Ansatz eine Welt wie das “John Wick”-Universum geschaffen. Auch sahen einige Szenen ein bisschen komisch aus und einige Male übertreibt es auch der ein oder andere Charakter.

Alles in allem ist “Nobody” aber ein Film, den ich auf jeden Fall empfehlen. Mit dem Film hat man eine richtig gute Zeit und man kann das tun, was man vielleicht auch mal bei einem Film tun möchte. Den Kopf abschalten.

“Nobody” läuft zurzeit im Kino deines Vertrauens.

Wohl kaum jemand hätte „Breaking Bad“-Anwalt Bob Odenkirk in der Rolle einer Kampfmaschine gesehen. Aber genau dieser Besetzungs-Coup macht „Nobody“ zu einem der besten Action-Kracher des Jahres. Teil zwei darf kommen!” 

Filmstarts

Kino Chaos

Kino Chaos

Das Kino-Chaos

Vor der Corona-Krise wusste jeder eins. Die großen Filme werden auf jeden Fall in unserem Kino landen. Doch seit die Kinos wieder aufhaben, stellen sich einige Leute die Frage, warum Filme wie “Kong vs. Godzilla” oder “Black Widow” nicht in jedem Kino laufen. Doch es gibt verständliche Gründe, warum das so ist.

“Black Widow” ist der neuste Streich von Marvel. Er beleuchtet die Vorgeschichte der bekanntesten Heldin des MCU. Eigentlich ein Film, der auf die große Leinwand gehört. Eigentlich. Denn wer genau hinschaut, sieht etwas ganz komisches. Denn “Black Widow” soll ab Donnerstag im Kino starten, doch einen Tag darauf ist er auch bei Disney+ für eine zusätzliche Gebühr erhältlich. Damit hat Disney das frühere Gentlemans-Agreement, dass Filme erst eine gewisse Zeit im Kino laufen bevor sie zum Streamen (oder auf Blu-Ray) freigegeben werden, über den Haufen geworfen. Mehr als verständlich, dass einige sich dadurch auf den Schlips getreten fühlen.

Bei “Kong vs. Godzilla” aus dem Hause Warner sieht die Sache schon etwas anders aus. Hier ist die Lage nicht so verzwickt wie bei Disney. Warner lässt die Filme 31 Tage exklusiv in den Kinos laufen. Natürlich ist das fairer als bei Disney, trotzdem sind die Zeiten in denen Filme mindestens 4 Monate exklusiv in den Kinos laufen auch dort scheinbar vorbei. Auch hier muss man Kinos, die das nicht mit sich machen lassen verstehen.

Jetzt gibt es natürlich zwei Möglichkeiten, was man machen könnte. Man könnte in ein Kino gehen, um einen der großen Filme zu sehen, damit die großen Verleiher sehen, dass das Kino für sie immer noch ein wichtiger Partner ist oder man boykottiert die Filme. Wenn einem das Kino am Herzen liegt, sollte man die Filme aber keinesfalls streamen, denn dann gibt man den Verleihern recht und bringt viele Kinos noch weiter in eine Sackgasse.

Doch ich will diesen Bericht natürlich nicht negativ auslaufen lassen. Die Kinos sind wieder auf und das ist großartig. Und Filme wie “A Quiet Place 2”, “Fast and Furious 9” oder “James Bond: No Time to Die” werden in jedem Fall in den Kinos laufen. Denn es gibt Verleiher, die an das Kino glauben und es gibt so viele großartige Filme, sodass für jeden etwas dabei sein wird. Man muss nur einmal über den Mainstream-Tellerrand hinausschauen. Um euch ein bisschen anzuteasern, gibt’s für euch noch ein paar Trailer.

Downton Abbey

Downton Abbey

Downton Abbey – Underrated

Ähnlich wie in der Gesellschaft gibt es auch bei Filmen und Serien ein Thema, mit welchem man teilweise konfrontiert wird. Nämlich was ist männlich und was ist weiblich. Ich habe früher oft gehört, dass alles, was mit Action zu tun hat, als typisch männlich angesehen wird und alles, was eher romantisch angehaucht ist, eher als typisch weiblich angesehen wird. Aber irgendwann hat auch der kleine naive David festgestellt, dass es nur eine wichtige Unterscheidung gibt. Was gefällt einem und was gefällt einem nicht. Und genau deshalb habe ich einer Serie wie “Downton Abbey” eine Chance gegeben.

In “Downton Abbey” geht es hauptsächlich um ein Anwesen in der Grafschaft Yorkshire. Hier lebt ein Graf mit seiner Familie und den Bediensteten des Hauses. Man bekommt einen Einblick in die Familie des Grafen aber genauso in das Leben der Bediensteten. Es geht um große Dinge wie Politik aber genauso geht es um kleine Dinge wie zwischenmenschliche Intrigen und die gesellschaftliche Diskrepanz der verschiedenen Stände.

“Downton Abbey” besticht besonders durch die Mischung aus Witz, Ernsthaftigkeit und Dramatik. Zu keiner Zeit kann man sich sicher sein, wann das nächste Drama ausbricht oder wann der nächste Twist in der Geschichte folgt. Eine Serie bei der man abschalten kann aber, in der man gleichzeitig auch absolut versinken kann.

Natürlich kann man sich mehr in die Bediensteten hineinversetzen, das sie die “normalen” Probleme des Lebens beschäftigen, doch auch die reiche Familie wird einem immer näher gebracht und bestimmt findet jeder einen Charakter, mit dem er sich identifizieren kann.

Ich habe sogar erst den Film gesehen, bevor ich die Serie angeschaut habe. Vielleicht wäre das für den ein oder anderen auch eine Idee, um einmal reinzuschnuppern. Ich war begeistert, obwohl man natürlich etwas gespoilert wird.

“Downton Abbey” könnt ihr zurzeit bei TV Now sehen.

Downton Abbey ist hervorragend inszenierte, authentische Unterhaltung für Freunde britischer Adelsgeschichten, […] Die deutsche Synchronisation trägt bei vereinzelten Stimmen zu dick und plakativ auf. Dagegen schafft sie es gut, die im englischen Original vorhandenen sprachlichen Differenzen zwischen Diener- und Lordschaft ins Deutsche zu transponieren.“

Quotenmeter.de

Kino

Kino

Was läuft im Kino?

Endlich ist es wieder so weit! Die Kinos öffnen ihre Tore. Ab dem 1. Juli könnt ihr wieder den Duft von frischem Popcorn genießen und Filme wieder auf der großen Leinwand betrachten. Welche Filme unter anderem so laufen, stelle ich euch jetzt vor.

A Quiet Place 2

“A Quiet Place 2” ist der direkte Nachfolger vom großen Erfolg “A Quiet Place”. Natürlich ist auch wieder Top-Star Emily Blunt mit von der Partie. Spannender apokalyptischer Horror-Kracher mit Jump-Scare Garantie.

Monster Hunter

Oh, mal wieder eine Videospielverfilmung! Taucht in eine actiongeladene Welt voller Monster ein. Wer die Videospielreihe mag, wird auch am Film gefallen finden. Popcorn-Kino mit Milla Jovovich.

Nobody

Bob Odenkirk (bekannt aus Better Call Saul) als John-Wick-Verschnitt? Wer hat da denn keinen Bock drauf? Stumpf aber unterhaltsam.

Freaky

Eine Schülerin und ein Killer wechseln die Körper? Der Titel des Films sagt viel über die Stimmung aus. Freut euch auf einen völlig verrückten Horrorstreifen.

Catweazle

Otto is back! Erlebt einen der lustigsten Menschen Deutschlands dabei, wie er den bescheuerten Hexenmeister verkörpert. Ein Film für die ganze Familie!

Peter Hase 2

Teil 2 des Hasen-Hits. Dieses Mal möchte Peter die große weite Welt entdecken. Eine spannende Reise steht ihm bevor.

Das Mädchen deiner Träume

Etwas für die Freunde von kitschigem Teenie-Kino unter euch. Vielleicht auch ein Film, um dem Crush beim Date ein wenig näherzukommen…

Mein Freund Poly

Pferdefreunde aufgepasst. Begleitet das Shetland Pony Poly bei seiner Reise durch Süd-Frankreich. Wer Pferde mag, macht hier nichts falsch.

100% Wolf

Schöner kleiner Animationswolf, der die Geschichte eines kleinen Wolfs erzählt. Er möchte der mächtigste Werwolf aller Zeiten werden. Ob er es wohl schafft?

Ich hoffe, es war etwas für euch dabei! Wenn nicht, keine Angst, große Titel stehen in den Startlöchern. Welche das sind? Das erfahrt ihr zu einem anderen Zeitpunkt.