Contributor | Filme & Serien
03. Jul, 2021
David

Downton Abbey – Underrated

Ähnlich wie in der Gesellschaft gibt es auch bei Filmen und Serien ein Thema, mit welchem man teilweise konfrontiert wird. Nämlich was ist männlich und was ist weiblich. Ich habe früher oft gehört, dass alles, was mit Action zu tun hat, als typisch männlich angesehen wird und alles, was eher romantisch angehaucht ist, eher als typisch weiblich angesehen wird. Aber irgendwann hat auch der kleine naive David festgestellt, dass es nur eine wichtige Unterscheidung gibt. Was gefällt einem und was gefällt einem nicht. Und genau deshalb habe ich einer Serie wie “Downton Abbey” eine Chance gegeben.

In “Downton Abbey” geht es hauptsächlich um ein Anwesen in der Grafschaft Yorkshire. Hier lebt ein Graf mit seiner Familie und den Bediensteten des Hauses. Man bekommt einen Einblick in die Familie des Grafen aber genauso in das Leben der Bediensteten. Es geht um große Dinge wie Politik aber genauso geht es um kleine Dinge wie zwischenmenschliche Intrigen und die gesellschaftliche Diskrepanz der verschiedenen Stände.

“Downton Abbey” besticht besonders durch die Mischung aus Witz, Ernsthaftigkeit und Dramatik. Zu keiner Zeit kann man sich sicher sein, wann das nächste Drama ausbricht oder wann der nächste Twist in der Geschichte folgt. Eine Serie bei der man abschalten kann aber, in der man gleichzeitig auch absolut versinken kann.

Natürlich kann man sich mehr in die Bediensteten hineinversetzen, das sie die “normalen” Probleme des Lebens beschäftigen, doch auch die reiche Familie wird einem immer näher gebracht und bestimmt findet jeder einen Charakter, mit dem er sich identifizieren kann.

Ich habe sogar erst den Film gesehen, bevor ich die Serie angeschaut habe. Vielleicht wäre das für den ein oder anderen auch eine Idee, um einmal reinzuschnuppern. Ich war begeistert, obwohl man natürlich etwas gespoilert wird.

“Downton Abbey” könnt ihr zurzeit bei TV Now sehen.

Downton Abbey ist hervorragend inszenierte, authentische Unterhaltung für Freunde britischer Adelsgeschichten, […] Die deutsche Synchronisation trägt bei vereinzelten Stimmen zu dick und plakativ auf. Dagegen schafft sie es gut, die im englischen Original vorhandenen sprachlichen Differenzen zwischen Diener- und Lordschaft ins Deutsche zu transponieren.“

Quotenmeter.de

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