Contributor | Filme & Serien
24. Apr, 2021
David

The French Connection – Authentischer Klassiker

Es gibt so Filme, die muss man als Filmfan einfach mal gesehen haben. Einer davon ist ganz sicher “The Frensh Connection” von William Friedkin. Allein schon wegen seiner 5 Oscarauszeichnungen im Jahr 1972, unter anderem “Bester Film” und “Bester Hauptdarsteller”, machen den Film zu einem echten Klassiker.

Wir begleiten die beiden Detectives “Doyle” (Gene Hackman) und “Russo” (Roy Scheider) bei ihrem Alltag in der Drogenfahndung. Sie vertrauen niemandem und es wirkt schon fast willkürlich welchen Verdächtigen sie als Nächstes beschatten. Sie gehen immer nach ihrem Instinkt und dieser Instinkt ist ein zentraler Punkt des Films. Denn der Instinkt kann gute aber auch schlechte Seiten hervorrufen und diese werden hier sehr intelligent aufgezeigt. In diesem Film ist selten etwas überdramatisiert oder besonders untermalt und das, obwohl wir in Brooklyn sind. Der gesamte Film wirkt bodenständig und es ist fast so, als könnte dieses Verbrechen um die Ecke passiert sein.

“The French Connection” lebt vor allem von der Spannung. Lange weiß man nicht um was es wirklich geht, man weiß selten mehr als die Detectives selbst und auch Action-Szenen werden sehr gezielt und immer passend eingesetzt. Auch der zermürbte und fast schon gebrochene Detective “Doyle” bringt eine sehr interessante und authentische Note hinein. Natürlich wirken die Charaktere hier und da etwas hölzern und man kann nicht jede Entscheidung und Szene so ganz verstehen, im Endeffekt ist der Film aber ein Werk seiner Zeit und wirkt alles in allem nicht veraltet.

Wer auf Gangster- oder Kriminalfilme steht, wird mit “The Frensh Connection” auf jeden Fall seinen Spaß haben. Ich gebe auf jeden Fall eine Empfehlung! Zurzeit könnt ihr den Film bei Star, dem Streamingdienst von Disney+ sehen.

„Ein virtuos inszenierter Thriller, der realistische Details und die Atmosphäre der Originalschauplätze geschickt zur Spannungssteigerung verwendet und mit der Figur des Detektivs Doyle das komplexe Porträt eines kaputten, desillusionierten Einzelkämpfers entwirft.“

Lexikon des internationalen Films

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